Neuigkeiten, Tipps und Tricks
Ich wünsche dir ein sehr glückliches und aufgeräumtes Jahr 2023!
Vermutlich hast du bereits Rückschau auf das vergangene Jahr gehalten, neue Projekte geplant und dir einige Ziele für die kommenden 365 Tage gesetzt. Ist Ausmisten, Aufräumen und Ordnung halten auch darunter? Der Beginn eines neuen Jahres ist einer der besten und effektivsten Zeitpunkte, damit anzufangen. Nutze die Gunst der Stunde. Wenn du nicht so recht weißt, wo du anfangen sollst, hier mein Tipp:
Beginne mit dem Naheliegenden
Sortiere die Weihnachtsgeschenke aus, die dir seit zwei Wochen nicht gefallen und entsorge die Sachen, bevor sie sich festsetzen und zu Gerümpel werden. Sie werden wirklich nicht schöner, doch mit jedem Tag, den du wartest, wird es dir schwerer fallen, sie gehen zu lassen. Hier eine aufschlussreiche Umfrage aus Großbritannien.
Auch die Weihnachtsdekoration durchzuflöhen, bevor du sie wieder wegpackst und verstaust, ist ein sehr guter Anfang. Behalte die Sachen, die dir gute Laune machen, selbst wenn es nur wenige sein sollten.
Fange an, mache dir nicht zu viele Gedanken. Es darf auch leicht sein!
Unverhofft kommt oft
Wenn ich an das Jahr 2022 denke, fällt mir als erstes der Spruch Unverhofft kommt oft ein. Bei allem, was so anstand und geplant war, mit einer Sache hätte ich absolut nicht gerechnet: Dass sich für meine Familie und mich die Gelegenheit ergeben würde, für zwei Jahre nach England zu gehen und dort zu leben.
Ab dem Frühjahr gab es viel zu besprechen, zu entscheiden und zu organisieren und dabei das Wohle aller im Blick zu behalten. Denn nicht alle Kinder waren begeistert von der Idee und nicht alle Kinder kamen mit. Unser Abiturient hatte andere (Ausbildungs-)Pläne. Eigentlich wollte er auch ausziehen. Das konnte er sich sparen und hütet nun unsere Haus. Für die anderen beiden Jungs hieß es, eine passende Schule zu finden und für uns alle eine geeignete Bleibe.
Inzwischen sind seit unserem Umzug rund vier Monate vergangen, die Kinder haben sich an die Schuluniformen gewöhnt, wir haben uns gut einrichtet, kennen uns schon ein bisschen aus und es wird wieder entspannter. Daher freue ich mich, dass ich mich nach dieser turbulenten Zeit der Neuausrichtung mit einem ganzen Rucksack voller neuer Erfahrungen (einen Umzug mit fast der ganzen Familie in ein anders Land hatte ich tatsächlich noch nicht gemeistert) wieder mit Schwung und frischen Ideen den Ordnungslotsen widmen kann.
Und da das mit den Plänen und Zielen ja manches Mal so eine Sache ist, zum Abschluss als Anregung ein Gedicht von Erich Kästner:
Vorsätze fürs neue Jahr
Man soll das Neue Jahr nicht mit Programmen
beladen wie ein krankes Pferd,
wenn man es all zu sehr beschwert,
bricht es zu guter Letzt zusammen.
Je üppiger die Pläne blühen,
um so verzwickter wird die Tat.
Man nimmt sich vor, sich schrecklich zu bemüh’n
und schließlich hat man den Salat.
Es nützt nicht viel, sich rot zu schämen,
es nützt nichts und es schadet bloß,
sich tausend Dinge vorzunehmen.
Lasst das Programm und bessert euch drauflos.
In diesem Sinne: Just do it und bleib´ geschmeidig!
Impuls
Und dann muss man ja auch noch Zeit haben, einfach dazusitzen und vor sich hin zu schauen.
Astrid Lindgren
Ausmisten, Tipps und Tricks
Das Badezimmer ist eine wahre Fundgrube für ambitionierte Ausmister. Und es ist ein gutes Übungsfeld, deinen Ausmistmuskel zu trainieren. In der Regel sind die emotionalen Verbindungen zu Kosmetikartikeln nicht so stark. Die Sachen sind auch relativ leicht wieder zu bekommen, solltest du feststellen, dass du sie doch noch brauchst.
Je nach Energie, Umfang, Wagemut und Zeit kannst du einmal eine der folgenden Varianten ausprobieren:
Variante 1: Der Tornado-Ansatz
Nimm dir eine (schwarze) Mülltüte, mache dir peppige Musik an, stelle den Timer, hole tief Luft und fang an, wegzuwerfen:
- Alte Kämme, Bürsten, Haarspangen
- Badezusätze, auf die du allergisch reagierst
- Deko, die dir nicht mehr gefällt
- Eingetrocknetes Make-up
- Kerzen, die nur zustauben und die du beim Baden doch nicht anzündest
- Parfum, dessen Geruch du noch nie wirklich mochtest
- Pröbchen, die du doch nicht benutzt
Danach kannst du das Bad gründlich putzen und dich über die neue Frische freuen!
Variante 2a: Ganz aufmerksam
Finde einen Karton, eine Kiste oder einen Korb, der groß genug ist und räume das Bad leer. Mache es gründlich sauber. Na, wie fühlt sich das an?
Jetzt kannst nach und nach die Sachen wieder einräumen. Achte darauf, wie es sich anfühlt, wenn du die Sachen in Hand nimmst: Was passiert mit deiner Stimmung und deiner Energie? Hebt sie sich oder bekommst du schlechte Laune? Bringe nur die Dinge zurück, die du wirklich brauchst und / oder die deine Stimmung heben. Mache sie auch einmal sauber und finde einen Platz für sie. Nimm auch einen Müllbeutel mit, damit du gar nicht erst in Versuchung kommst, die nicht gewollten Sachen doch wieder irgendwo hinzustellen.
Variante 2 b: Ganz pragmatisch
Räume wie bei Variante 2 a zuerst das Bad leer und mache es gründlich sauber. Bringe den Behälter mit den Sachen zu einer „Sortierstation“: das kann der Esstisch, der Wohnzimmerboden oder alles sein, wo du genügen Platz hast. Dann beginne dort zu sortieren:
- Behalten: Benutze ich; hebt meine Stimmung
- Müll: alt, eingetrocknet, etc.; senkt meine Laune und Energie
- Verbrauchen: Das sind die Sachen, bei denen du denkst: „Würde ich mir nicht (nochmal) kaufen, aber jetzt, da sie da sind, kann ich sie auch aufbrauchen.“
Dann bringst du den Müll in die Mülltonne, machst die Dinge, die du behalten möchtest sauber und räumst sie wieder ins Bad. Die Sachen, die du aufbrauchen möchtest, drapierst du in einen Behälter und pflegst dich dadurch bis sie leer sind.
Handtücher & Co
Wie sieht es aus mit deinen Bademänteln, Badetüchern, Handtüchern, Saunatüchern, Waschlappen etc.? Oder besser gefragt: Wie sehen sie aus?
Stapeln sich die die „guten“ Exemplare im Schrank für „wenn mal Übernachtungsbesuch kommt“ oder du überraschend ins Krankenhaus musst? Benutzt du noch die alten, von Oma geerbten aus Studententagen? Wenn du sie magst, benutzt und dich freust, dass deine Oma dich damals so unterstützt hat, gibt es gar keinen Grund sie auszusortieren.
Wenn du deine Handtücher aber – aus welchem Grund auch immer – nicht (mehr) magst oder einfach zu viele hast, überlege dir, wie viele du tatsächlich brauchst, wieviel Platz du tatsächlich hast und suche dir die aus, die du benutzen und behalten möchtest. Den Rest kannst du – je nach Zustand – in den Altkleidercontainer geben, an Kleiderläden des Kinderschutzbundes spenden, ins Tierheim geben, etc. Ein paar alte Handtücher oder Waschlappen kannst du durchaus auch behalten; ab und zu braucht man wirklich welche z.B. zum Basteln, Heimwerken, Malen etc. Achte darauf, dass es wenige sind und lagere sie im Keller oder bei den Putzlappen und nicht im Badezimmer.
Tipp
Mit neuen Handtüchern kann man mit relativ wenig Aufwand und Geld eine schöne Wohlfühlatmosphäre im Badezimmer schaffen und sich zu Hause seine eigene Wellness-Oase einrichten.
Kommunikation
Heute ist Valentinstag – der Tag der Liebenden. Das ist eine prima Gelegenheit, mit Wertschätzung durch den Tag zu gehen und sich selbst etwas Nettes zu sagen.
Ist dir bewusst, wie du mit dir sprichst? Hast du Verschnaufpausen zwischen deinen Gedanken? Oder gibt es ein permanentes Grundrauschen in deinem Kopf?
Achte auf deinen Atem
Hier eine kleine Atemübung, um dieses Grundrauschen zu unterbrechen:
Halte inne, stelle beide Beine auf den Boden und setze dich gerade hin. Nimm einen tiefen Atemzug, atme bis in den Bauch und zähle beim Einatmen bis 4. Halte den Atem an und zähle dabei bis 4 (falls dir das nicht gut bekommt, lässt du diesen Zwischenschritt weg), atme aus und zähle dabei bis 8. Das kannst du zweimal, dreimal oder so oft du magst, wiederholen. Spüre nach. Wie geht es dir jetzt?
In Köln heißt die Übung übrigens 4711– Beim Einatmen bis 4 zählen, beim Ausatmen bis 7 zählen und das Ganze 11 Mal wiederholen.😊
Wertschätzung von A – Z
Nimm dir nun ein Blatt Papier und schreibe von A – Z lauter positive Eigenschaften auf, die dir zu dir einfallen: A wie achtsam, anmutig, attraktiv, ausdauernd, …. B wie begabt, behutsam, beliebt, bildschön, …. C wie charmant, … usw,
Diese Übung kannst du natürlich auch mit anderen Menschen machen und dir lauter positive Eigenschaften, die dir zu ihnen einfallen, aufschreiben. Für liebe Menschen fällt es dir sicher recht leicht; probiere es ruhig auch mal bei Menschen aus, die du nicht so sympathisch findest oder über die du dich oft ärgerst oder auf die du gerade grollig bist und schau´ auch hier, was passiert. Es kann gut sein, dass der Ärger und der Groll verfliegen, du gar nicht mehr daran denkst und einfach viel besser gelaunt und freundlich, heiter und gelassen bist.
Gesundes Leben
Nach dem chinesischen Kalender beginnt am 12. Februar der Frühling. Ein idealer Zeitpunkt für eine Frühjahrskur. Auch wenn es bei uns noch etwas mit dem meteorologischen Frühlingsbeginn am 1. März und dem astronomischen am 20. März hin ist und es gefühlt noch länger dauern kann, bis die Tage wieder freundlicher werden, kannst du dir heute schon ein paar Gedanken machen, ob du eines der unzähligen Angebote und Möglichkeiten, den Körper zu entgiften, zu entschlacken und fit zu machen, annehmen möchtest. Was es nicht alles gibt: Heilfasten, Saftfasten, Basenfasten und, und, und, und, und. Möchtest du auf Zucker verzichten? Bitterkräuter nehmen? Täglich Leberwickel machen? Was spricht dich an? Wann möchtest du starten und wie lange soll die Kur dauern? Möchtest du vorher noch einmal einen Arzt oder Heilpraktiker deines Vertrauens konsultieren und dich beraten lassen? Denn manchmal, wenn der Körper aus irgendeinem Grund sehr geschwächt ist, ist es gar nicht ratsam, zu entgiften oder lange zu fasten. Dann ist es angezeigt, Substanz aufzubauen. Es ist in jedem Fall gut, das vorher abzuklären. Brauchst du Motivation und möchtest dich mit Gleichgesinnten in einer Gruppe austauschen? Krankenkassen haben auch zahlreiche Programme, die sie ihren Mitgliedern kostenlos anbieten.
Ich werde mich dieses Jahr einer Freundin anschließen, die vier Wochen mit einem kaskadenfermentierten Biosaft aus Obst, Nüssen und Gemüse dem Körper Gutes tun will. Sie ist ganz begeistert davon und ich bin sehr gespannt…
Checkliste
- Arzttermin machen für Check-up, jährliche Vorsorge oder Kur
- Bei der Krankenkasse nachfragen
- Beginn und Dauer festlegen und im Kalender eintragen
- Freundin / Freund motivieren
- Informationen zu verschiedenen Kuren einholen
- Tagebuch für Aufzeichnungen besorgen
- Zahnreinigung und Kontrolltermin beim Zahnarzt vereinbaren